Planteneers zeigt neue Wege zu Clean Label bei pflanzlichen Alternativen

Hamburg, Juli 2026 – Die Erwartungen an Clean-Label-Produkte haben sich rasch weiterentwickelt. Umfragen von Good Food Institute und Innova Market Insights zeigen, dass bekannte Inhaltsstoffe und kürzere Zutatenlisten zunehmend die Kaufentscheidung beeinflussen. Allerdings lässt sich Clean-Label-Qualität nicht einfach durch den Austausch einzelner Zutaten erreichen. Sie entsteht durch ein genau abgestimmtes Zusammenspiel von Rohstoffen, Verarbeitung und Funktionalität, wie die Clean-Label-Systeme von Planteneers zeigen.

Clean Label für pflanzliche Snacks

Die steigende Nachfrage nach Mini Meals und herzhaften Snacks können Hersteller mit den Funktionssystemen aus der fiildMeat-Reihe bedienen. Sie liefern die Basis für pflanzliche Clean-Label-Lösungen im Bereich Fleisch- und Wurstalternativen. Ein Beispiel ist das System für die Herstellung von Fleischbällchen, Smash-Burger, Beef Jerky oder völlig neuen Konzepten. In die Weizenbasis kann eine breite Palette an pflanzlichen Zutaten eingearbeitet werden – von Pilzen für einen verstärkten Umami-Geschmack bis hin zu sichtbaren Gemüsestückchen wie Paprika, Karotten oder Mais. Auch zusätzliche Ballaststoffe oder ein hoher Proteingehalt sind möglich. Die Endprodukte sind vorgegart und können warm oder kalt verzehrt werden. Dabei sorgen unterschiedliche trendige Geschmacks-Konzepte für eine attraktive Sortimentsgestaltung. Denkbar sind beispielsweise „Mexican Style“ mit Mais, Jalapeño, schwarzen Bohnen und Koriander, „Asia-Style“ mit Frühlingszwiebeln, Tamari, Sesam, Ingwer und Edamame oder „Mediterran“ mit Tomatenmark, Zucchini, Oregano und geräuchertem Paprikapulver. Auch Curry-Variationen oder klassische Rezepturen mit Gartengemüse sind möglich.

Das System für die Herstellung von pflanzlichen Alternativen zu Clean-Label-Salami auf Basis von Weizenprotein nutzt ebenfalls die Synergien und Wechselwirkungen zwischen den Zutaten, um die bekannte Textur von Salami zu erzeugen. Neben klassischen Anwendungen wie Aufschnitt und Salamistangen eignet es sich ideal für Convenience-Produkte wie pflanzliche Snack-Salami oder hitzebeständige Pizzabeläge. Proteinreiche Produktkonzepte oder geschmackliche Varianten wie Chorizo- und Peperoni-Style erweitern das Spektrum an pflanzlichen Clean-Label-Lösungen. Planteneers definiert die Bezeichnung „Clean Label“ übrigens als Rezeptur, die keine deklarationspflichtigen E-Nummern enthält. Der Hinweis „ohne Zusatzstoffe“ gewährleistet, dass komplett auf bestimmte Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder zugesetzte Aromen verzichtet wird. Für individuelle Geschmackserlebnisse sorgen natürliche Aromen oder Gewürzmischungen.

Methylcellulose und Carrageen im Fokus

Neben Clean Label im Allgemeinen geraten auch einzelne Zutaten zunehmend in den Fokus. Im Bereich Fleisch- und Wurst-Alternativen ist das zum Beispiel Methylcellulose. Daher bietet Planteneers auch spezielle Systeme, die nicht nur frei von deklarationspflichtigen Zusatzstoffen sind, sondern zudem frei von Methylcellulose. Hiermit können Hersteller die Wünsche der Verbraucher nach natürlichen pflanzlichen Alternativen erfüllen, ohne Kompromisse bei Geschmack und Textur einzugehen.

Für das Segment der Mopro-Alternativen hat Planteneers deklarationsfreundliche Systeme entwickelt, die ohne Carrageen auskommen. „Carrageen ist in pflanzlichen Milch- und Joghurtalternativen ein hochwirksames Werkzeug zur Stabilisierung von Textur und Mundgefühl. Es trägt dazu bei, die Sedimentation von Proteinen und anderen Bestandteilen zu reduzieren und sorgt für eine cremige, homogene Konsistenz“, erläutert Dr. Pia Meinlschmidt, Leiterin Produktmanagement bei Planteneers. „Allerdings ist der Inhaltsstoff bei Verbrauchern in die Kritik geraten, da er häufig mit stark verarbeiteten Lebensmitteln und kontrovers diskutierten Gesundheitsdebatten in Verbindung gebracht wird – unabhängig der bestätigten Sicherheit seitens der Behörden. Daher kann der Hinweis ‚carrageenfrei‘ für viele Verbraucher greifbarer sein als ein allgemeiner Clean-Label-Claim. Er adressiert einen bekannten Kritikpunkt und unterstützt dadurch die Akzeptanz pflanzlicher Produkte.“

Deklarationsfreundliche pflanzliche Molkerei-Alternativen

Carrageenfrei ist zum Beispiel das Funktionssystem aus der fiildDairy NEB-Reihe für die Herstellung von hybriden oder rein pflanzlichen Milchmischgetränken in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Es ermöglicht hybride Milchgetränke mit einer Milchreduktion von bis zu 50 Prozent – gleichbleibendem Fettgehalt und vollem, milchähnlichem Geschmack. Der geringere Gehalt an gesättigten Fettsäuren und die Möglichkeit, Angaben zum niedrigen Zuckergehalt sowie zum Proteingehalt zu machen, tragen zusätzlich zum gesundheitsorientierten Image bei. Rein pflanzliche Alternativen können auf Basis verschiedener Grundstoffe wie Mandel, Reis, Hafer oder Buchweizen hergestellt werden. Der Proteingehalt lässt sich individuell einstellen – wahlweise auf dem Niveau von herkömmlicher Milch oder auch für spezielle High-Protein-Konzepte.

Frei von Carrageen ist auch das Funktionssystem für pflanzliche Alternativen zu Pudding – egal, ob klassischer Pudding oder High-Protein-Variante mit einem Proteingehalt von bis zu zehn Prozent. Als pflanzliche Proteinbasis eignen sich Hafer, Kokosnuss oder Soja. Die Endprodukte haben eine cremige Textur. Hinsichtlich des Geschmacks sind viele Möglichkeiten denkbar – von beliebten Klassikern wie Schokolade, Vanille und Haselnuss bis hin zu Cookies oder Salted Caramel.

Für das Eis-Segment hat Planteneers ein spezielles Clean-Label-Konzept entwickelt. Der pflanzenbasierte Premix ermöglicht laktosefreie, ballaststoffreiche Eiscremevariationen, die mit authentischer Milcheis-Textur überzeugen und frei von deklarationspflichtigen E-Nummern, Zusatzstoffen und zugesetzten Aromen sind und zudem weniger Zucker enthalten. Das System eignet sich für die Herstellung einer breiten Palette an deklarationsfreundlichen pflanzlichen Eiscreme-Alternativen – von Premium-Eis über Softeis und Frozen Yogurt bis zu frappéartigen Anwendungen.

Die Beispiele zeigen, dass Clean Label weit mehr ist als eine verkürzte Zutatenliste. Entscheidend ist das gezielte Zusammenspiel von Rohstoffen, Funktionalität und Prozess-Know-how, um Verbraucheranforderungen an Natürlichkeit, Geschmack und Textur gleichermaßen zu erfüllen.

Noch ein Hinweis: Unter diesem Link finden Sie Fotos zu diesem Pressetext:

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